Zum Wichsen gezwungen

Meinem Düsseldorfer geht manchmal seine Phantasie durch. So träumte er, er habe eine feste Freundin (ts, ts, auf Ideen kommt ihr, meine kleinen Minipimmel-Freunde) und diese würde ihm per Telefonat oder SMS mitteilen, wann er zu wichsen habe. Und dies manchmal mehrfach am Tage (hier überschätzt mein Düsseldorfer seine Kondition gewaltig). Er müsse dann seine Arbeit unterbrechen, sein Büro verlassen und auf der Toilette wichsen. Dann muss er ihr die vollgewichsten Kondome zeigen, bevor er sie in der Mülltonne entsorgt. Oder bei einem spannenden Fussballspiel muss er den Fernseher ausschalten, denn sie fordert ihn bei einem Telefonat auf, seine Hose herunterzulassen und ihr zu Liebe an sich zu spielen. Wenn seine Freundin bei ihm zu Besuch ist, muss er es vor ihren Augen tun, während sie gelangweilt in einer Modezeitschrift blättert. Das Gemeine dabei ist, dass Wichsen irgendwann keine Lustbefriedigung mehr bringt, sondern einfach nur noch lästig wird, keinen Spass mehr macht, weil man es einfach tun muss. Und was man tun muss, macht keinen Spass mehr. So tut seine Freundin (die es natürlich in der überbordenden Phantasie des Düsseldorfers gibt), bei seinen Verrichtungen gelangweilt, keinesfalls erregt. Und irgendwann wird man dabei impotent, wenn man es jetzt schon nicht vom vielen Wichsen ist.

Die Blog Mistress

0 Gedanken zu „Zum Wichsen gezwungen“

  1. Ja Elisa,
    ich bin auch impotenz vom vielen Wichsen. Richtigen Verkehr hatte ich noch nie….
    Am wohlsten fühle ich mich in meinen Windeln und Gummihosen… wie ein kleiner Junge mache ich mir in die Windel, nuckel an meinem Schnulli und schaukel mich bis zum ekelhaften Erguss. Können Sie mir helfen????

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.