Alleine im Luftschutzkeller.

Hallo meine kleinen Wattwürmer.

Wann hattet ihr zum letzten mal wirklich Angst ? Ich meine nicht das leichte Bauchkribbeln beim Konsum eines Horrorfilms. Ich meine kalten Schweiss auf Eurer Haut und das Gefühl, dass ich Euch der Magen umdreht. Eben die blosse, nackte Angst ?

Eben dieses Gefühl hat gerade der Sklave, der in meinem Haus, in meinem alten Luftschutzkeller angekettet ist. Seit ein paar Tagen harrt das kleine Vieh dort aus. In völliger Dunkelheit. Um sich nur die harten, nackten Betonwände und den feuchten, kalten Betonboden unter sich.

Das Sklavenstück ist völlig nackt- bis auf das Halseisen um seinen Hals. Daran befestigt ist eine schwere Eisenkette, die fest in der Wand verankert wurde. keine Chance auf Flucht. Für seine Notdurft steht ein Eimer, mit Katzenstreu gefüllt, in Reichweite seiner Kette

Er ist überglücklich, wenn er einmal am Tag hört, wie sich die Schritte seiner Herrin der schweren Metalltür nähern, die Sein Gefängnis von der Aussenwelt abschirmt. Der Schlüssel dreht sich im Schloss und die Tür schwingt auf. Schwer und metallisch in den Angeln knarzend. Dann erschein Ihr Umriss in der Tür das Betonkärkers. Licht umstrahlt Ihre Gestalt. Für den Wurm bedeutet Ihr Erscheinen die ganze Welt.

Eine Welt, die den Sklaven zugleich mit Freude und Angst erfüllt. Nie weiss er genau – erscheint die Herrin, um Ihn zu züchtigen, oder nur um etwas Wasser und trockenes Brot im Verlies zu lassen. Bisher gab es nur Wasser und Brot. kein Wot, kein Blick. Das Lächeln der Herrin sah der Sklave zuletzt, als er von Ihr die Treppe zu seinem Verlies heruntergeführt wurde, um im Vorraum seine Spankingeinheit zu erhalten. Danach wurde der Sklave in den letzten der drei Kelleräume geführt und dort von der Herrin in Eisen gelegt. Die Herrin verlies den Raum, Das Licht erlösch. Völlige Dunkelheit umfing den Sklaven. Kein Laut war zu hören. Mit der Zeit begann die Stille zu wispern und der Sklave meinte, die roten Augen der Spinnen zu sehen, wie Sie in der Dunkelheit in ihren Netzen sassen und auf Beute lauerten. Das hohe Surren einer Mücke wurde zum willkommenen Geräusch.

Die geliebten, leichten Schritte der Herrin nähern sich. Warm durchströmt die Vorfreude auf ein wenig Zuwendung den Körper des Sklaven. Er kriecht in Seine Ecke und verbringt sein Gesicht. Diesmal will er alles richtig achen

Der Sklave weiss bereits aus schmerzhafter Erfahrung, , wenn er die Herrin von sich aus anspricht oder anderweitig um Beachtung bettelt, trifft Ihn – das Elektroschockgerät. Nichts, ausser Stromschläge, die seinen Körper peinigen. Die Herrin nutzt das Gerät vollkommen beiläufig. Das Jaulen das Sklaven ringt Ihr nicht einmal einen verachtenden Blick ab.  So hockt er in seiner Ecke und erfleht stumm einen Blick seiner Göttin. Möge Sie Ihren Wurm doch nur schlagen oder Treten. ALLES !! Nur nicht sich, auch heute wieder, wortlos umdrehen und den Raum verlassen. Den Sklavenwurm der absoluten Dunkelheit, und der feuchten Kälte überlassen,

Denn jedes mal, wenn die Metalltür schwer ins Schloss kracht, sich die schwingenden Schritte der Herrin entfernen…greift die Dunkelheit wieder nach dem armen Wurm und die Stille kriecht bedrohlich auf Ihn zu…

Es ist Abend geworden. Mir ist nach etwas Abwechslung und ich werde mal meinen Sklavenwurm im Luftschutzkeller besuchen.

Die Blog Mistress

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