Moderator: Erst mal begrüßen wir dich herzlich und danken dir für die Zeit die du dir für die Leser nimmst.
Domina Alina: Hallo, mache ich doch gerne.
Moderator: Du bist die Domina Alina und man findet dich auf dem Portal www.premium-fetisch-telefonsex.de. Was viele Leser oder auch Besucher auf deinem Blog wissen wollen, wie setzt sich denn der Kreis deiner Kunden zusammen? Ist beispielsweise eine bestimmte Altersgruppe besonders stark vertreten und wie hoch ist der Frauenanteil?
Domina Alina: Der Kreis der Gäste setzt sich natürlich aus verschiedenen Menschen zusammen. Hier ist es so, dass auch die jüngere Generation Ihre Grenzen austesten will. Zurückblickend auf meine Studio-Zeit muss ich allerdings sagen, dass der überwiegende Kundenkreis ab Mitte 30 aufwärts war. Zumeist Herren, in beruflich gehobenen Positionen, die einfach mit den Besuchen bei mir Ihre Verantwortung für einen gewissen Zeitraum ablegen wollten. Es ist natürlich auch ein großer Frauenanteil vorhanden. Zumeist leben die es aber im privaten Bereich und weniger in Studios aus. Ich denke dass die Zeit noch nicht da ist, diese Hemmschwelle zu überwinden.
Moderator: Und was hast Du in deiner Vergangenheit, bevor Du deine Berufung zur Domina entdeckt hast, getan?
Domina Alina: Davor war ich als Disponentin in einem Unternehmen tätig. Die Führung hatte ich also so gesehen schon immer, allerdings auf eine andere Art und Weise. *Lach*
Moderator: Ich verstehe, du folgst also deiner Linie.
Domina Alina: So ist es.
Moderator: Was hat dich dann dazu verleitet diesen Interessanten Beruf als Domina auszuüben? Vielleicht einfach ein paar Worte über dich selbst, beschreibe dich mal ein wenig…
Domina Alina: Was mich dazu verleitet hat, kann ich noch sehr genau sagen. Eine damalige Bekannte hatte ein Domina-Studio und benötigte einige Damen um einer Vorführung beizuwohnen. So fragte sie mich ob ich teilnehmen würde. Ich war zu Beginn zugegeben etwas skeptisch, willigte dann aber doch ein. Als diese Session dann statt fand, war ich in einen richtigen Bann gezogen und wollte mehr wissen. So laß ich einige Bücher und lernte mehr und mehr über dieses Thema bei meiner Bekannten. Je mehr ich in diesen Bereich eintauchte, umso wohler fühlte ich mich. So nahm alles seinen Lauf. Sie gab irgendwann Ihr Studio auf und ich hab es übernommen. Es war damals eine Art Doppelleben. Am Tag tat ich, was ich beruflich musste und am Abend das, was ich ja tun wollte.
Moderator: Hat deine Tätigkeit das Verhältnis zu Männern geändert?
Domina Alina: Natürlich hat es das. Würde ich was anderes sagen, wäre es gelogen. Bei allen Damen die ich aus diesem Bereich kenne, hat sich etwas hinsichtlich der Perspektive zum anderen Geschlecht geändert. Die Einblicke, die man in die Vorlieben und Wünsche der Männer bekommt, sind ja nicht die, die offensichtlich nach außen getragen werden. Die sogenannte Gesellschaft bestimmt ja, was als normal zu zählen hat und da gehören die Spiele, die in einem solchen Studio gemacht werden ja nicht gerade dazu. Ich hab zumindest noch auf keiner Party einen Mann sagen hören wenn sie sich untereinander unterhalten: ich steh drauf, wenn meine Eier und mein Schwanz gequält werden“! Nach so vielen Jahren aber, sehe ich einen Mann an, stelle Ihm einige Fragen zum Beruf, Familie und alltägliches und kann Ihn relativ gut einschätzen, bezüglich seiner sexuellen Neigungen. Frauen wie Wir, sehen Männer mit anderen Augen, als es beispielsweise eine ganz normale Hausfrau tut.
Moderator: und was ist mit dir selbst, hast du dich dadurch verändert?
Domina Alina: Aber sicher habe ich das. Im Laufe der Jahre lebt man die Dominanz immer mehr und mehr und sie prägt sich immer stärker aus. Ich bin von Natur aus schon dominant, allerdings war es früher eher so, dass ich diese extreme Dominanz nach Verlassen meines Studios auf einen gewissen Pegel runter schrauben konnte und gewissermaßen musste. Das kann und will ich ehrlich gesagt heute auch nicht mehr.
Moderator: Was auch sehr viele Leser gerne wissen würden, was deine Vorlieben sind und ob du irgendwelche Fables hast?
Domina Alina: Oh ja, und ob ich die habe. Ich liebe CBT, also Schwanz- und Hodenfolter. Ich mag es, dieses Winseln und Jammern zu hören, wie sie nach Gnade flehen. Das ist aber nur ein Teil meiner Vorlieben. Eine weitere Vorliebe ist die Masturbationskontrolle, was in meinem Profil ja auch klar zu sehen ist. Außerdem liebe ich es, Herren mit einer Bi-Neigung in meine dunklen und verruchten Fantasien mitzunehmen und sie eintauchen zu lassen in Gedanken voller Lust, Benutzung und Geilheit.
Moderator: Zum Abschluss noch, wie verhältst Du Dich im Privatleben, bei Freunden und der Familie?
Domina Alina: Wie soll ich mich schon verhalten? Ich bin so, wie ich bin. Das mussten und haben meine Freunde und auch meine Familie akzeptiert. Ich kann von Herzen lachen und kann auch traurig sein, genau wie jeder meiner Anrufer oder die nette Dame von nebenan. Nur weil mein Anrufer devot ist, muss er ja nicht gleich flennend den ganzen Tag durch die Gegend rennen, oder!? Ich bin was und wie ich bin und habe nicht vor mich für irgendwen zu ändern. Natürlich hat mein Freundeskreis sich mit meiner Entwicklung auch ein wenig verändert, aber wer in dieser Entwicklung zu meinem Ich auf der Strecke blieb, der passte einfach nicht zu mir, ganz klar.
Moderator: Ich bedanke mich noch mal für dieses Interview und hoffe wir hören in Zukunft noch mehr von dir.
Domina Alina: da bin ich mir sicher und habe ich gerne gemacht. Bis bald.